Linke möchte Ratenzahlung ermöglichen
Wer einen neuen Kühlschrank kaufen möchte, bekommt häufig die Möglichkeit geboten, ganz einfach in Raten zu bezahlen. Anders bei der Stadt Aachen. Wer hier einen Anwohnerparkausweis benötigt, muss die mehr als 200 Euro auf einen Schlag bezahlen. „Für viele Menschen ist eine solche Summe schwer zu stemmen ", kritisiert Lea Heuser, sozialpolitische Sprecherin der Linken.
„Bei der Reform der Parkgebühren war der einzige Kompromiss, zu dem man bereit war, die viertel- bzw. halbjährliche Ausstellung des Ausweises“, erinnert Ratsfrau Ellen Begolli, „Die Ausstellung ist dann aber jedes Mal mit einer Verwaltungsgebühr von 15 Euro verbunden, was bei vierteljährlicher Zahlung zusätzlich 60 Euro im Jahr ausmacht.“
Die Linke beantragt daher, dass die Verwaltung ein System entwickelt, wie Ratenzahlungen ermöglicht werden können, um das Ausstellen neuer Bescheide zu vermeiden. „Dies könnte zum Beispiel in Zusammenarbeit mit der Sparkasse geschehen“, ergänzt Fraktionsvorsitzender Andreas Nositschka und fügt hinzu, „es darf doch nicht sein, dass Menschen mit wenig Geld von gewinnorientierten Unternehmen mehr Entgegenkommen erwarten können als von der Stadt Aachen.“
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- 260316_Ratsantrag_Ratenzahlung_Anwohnerparken.pdf
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