Geht es bei der Stadtverwaltung zu heiß her? – Linke fragt nach
Die Folgen der Klimakrise stellen neue Anforderungen an den Arbeitsschutz. Die Arbeitsunfähigkeitstage sind infolge von Hitze nach aktuellen Daten auf einem neuen Rekordhoch. „Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf die Mitarbeitenden der Stadt Aachen“, erklärt Ellen Begolli, personalpolitische Sprecherin der Stadt Aachen, „und zwar vor allem - aber nicht nur - auf Mitarbeitende bei der Müllentsorgung, im Grünflächenbereich, der Straßenreinigung oder beim Ordnungsamt.“ Im Freien ist es vor allem der Schutz vor UV-Strahlung, da gegen die Hitze dort nur Schatten helfen kann. „Wir wissen, dass bereits geeignete Arbeits- und UV-Schutzkleidung beschafft wurde. Das begrüßen wir ausdrücklich“, sagt Lorenzo Cirillo, Sprecher im Stadtbetriebsausschuss, „aber darauf darf sich der Schutz vor extremer Hitze nicht beschränken.“
„Auch die Verwaltungsgebäude heizen sich auf, insbesondere wenn es nachts nicht abkühlt“, weiß Sebastian Günther, Vertreter der Linken im Betriebsausschuss für das Gebäudemanagement. „Hier gäbe es Möglichkeiten wie außenliegende Jalousien zur Verschattung, eine Folienbeschichtung der Fenster gegen UV-Strahlung und Hitze, Klimaanlagen oder – günstig zu haben und erstaunlich effektiv – einfache Ventilatoren. Neben den städtischen Mitarbeitenden würde von entsprechenden Maßnahmen auch die Aachener Bevölkerung profitieren, wenn Menschen beispielsweise Termine in Verwaltungsgebäuden wahrnehmen oder diese gar so gut klimatisiert wären, dass die Stadt sie als kühle Orte bei heißem Wetter öffnen und Menschen für eine kurze Abkühlungspause dort verschnaufen lassen könnte.“
Die Linke hat nun Anträge in den verschiedenen Fachausschüssen gestellt, damit über bereits umgesetzte und geplante Maßnahmen berichtet wird.
Dateien
- 260731_TO-Antrag_BA-Gebaeudemanagement_Hitzeschutz_Verwaltungsgebaeude.pdf
PDF-Datei (292 KB) - 260708_TO-Antrag_E18_Hitzeschutz_am_Arbeitsplatz.pdf
PDF-Datei (327 KB) - 260708_TO-Antrag_PVA_Hitzeschutz_am_Arbeitsplatz.pdf
PDF-Datei (327 KB)

