Ratsanfrage: Gründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft
Am 04. Februar 2026 fand im Ratssaal ein Wohnungsgipfel statt, zu dem Wohnungsmarktakteure eingeladen waren. Die Politik war nicht eingeladen.
In der Lokalpresse war eine als Zitat gekennzeichnete Äußerung des Beigeordneten Thomas Hissel, die uns sehr irritiert hat („Wir prüfen, ob die Ziele auch ohne die Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft erreicht werden können“)[1].
Hierzu bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen:
- Ist die Äußerung von Herrn Hissel richtig wiedergegeben?
- Falls ja, ist dem Beigeordneten Hissel der Ratsbeschluss zur Gründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft bekannt und fühlt er sich an politische Beschlüsse gebunden?
- Wird die politisch beschlossene Gründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft während der von Herrn Hissel vorgenommenen Prüfungen weiter vorbereitet?
- Wenn der Beigeordnete Alternativen zu politischen Beschlüssen prüft, wer hat dazu den Auftrag erteilt und, warum wurden die politischen Vertreter*innen nicht eingebunden oder mindestens informiert?
Wann gedenkt der Beigeordnete die Politik in seine Prüfungen einzubinden?
Quelle
[1] Timo Silber: „Preisbindung läuft aus: Tausende Sozialwohnungen in Aachen verlieren ihren Status“, Aachener Zeitung, 09. April. 2026
Dateien
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